Projekt-Konsortium

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Photonics BW e.V. übernimmt die Koordination dieses Projekts. Das Cluster wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, die optischen Technologien in Baden-Württemberg zu fördern. In den folgenden Jahren von 2001 bis 2009 hat sich Photonics BW mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum führenden Innovationsnetz für optische Technologien in Baden-Württemberg entwickelt. Photonics BW vereint heute über 70 Mitglieder aus der Industrie – darunter KMU und Start-Ups – sowie Forschungsinstitute, Banken und Beratungseinrichtungen.

InMach_170pxDas KMU InMach Intelligente Maschinen GmbH ist ein Entwicklungs- und Systempartner für IT- und Engineering-Projekte mit den Schwerpunktthemen Steuerungssysteme für Serviceroboter und Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge. Die Rolle des Unternehmens im Projekt bezieht sich auf die Erfassung und Verarbeitung von Messdaten während des Spritzvorganges auf der Landmaschine (Feldspritze), die Datenfusion mit der digitalen Befallskarte und die Ableitung von Parametern, die für Pflanzenschutzmittel-Ausbringung relevant sind.

LuxFlux_170pxDas Start-Up LuxFlux GmbH ist auf dem Gebiet der optischen Messtechnik mit dem Schwerpunkt Softwareentwicklung und Algorithmik aktiv. Das Unternehmen hat sich auf die Analyse von Spektraldaten spezialisiert. Im Vorhaben übernimmt LuxFlux insbesondere die spektroskopische Datenauswertung. Die zu erforschenden, neuartigen Algorithmen von LuxFlux erzeugen aufbauend auf den Inputs der Universtäten Tübingen und Hohenheim eine Karte des Krankheitsbefalls, die an die Landmaschine übertragen wird.

Uni_Tübingen_170pxDer Lehrstuhl Kognitive Systeme der Universität Tübingen betreibt seit 1996 Forschung auf dem Gebiet autonomer, mobiler Roboter und Serviceroboter. Es wurden seither unter anderem Verfahren zur Navigation, Kartierung und Terrainklassifikation mit mobilen Robotern untersucht. Die Universität Tübingen ist für die Entwicklung des Multikopters (einer Drohne) mit einer Hyperspektralkamera zuständig. Dazu gehört auch die Software zum autonomen Starten, zum Abfliegen eines vorher definierten Flugplans über dem Feld sowie zum autonomen Landen. Weiterhin entwickelt sie die Fluglageregelung während des Fluges zur optimalen Bildaufnahme sowie – in Zusammenarbeit mit LuxFlux – die Software für die Bildregistrierung und das Zusammenfügen der Teilbilder. In Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim wird die Universität Tübingen die Flugtests auf realen Feldern mit Flächen- und Sonderkulturen übernehmen.

DruckDas Fachgebiet Phytopathologie der Universität Hohenheim arbeitet seit 2004 an einer quantitativen Erfassung von Pflanzenkrankheitsbildern. Die Universität Hohenheim wird in diesem Projekt Modelle zur Befallserkennung in ausgewählten Flächen- (Weizen und Sojabohne) und Sonderkulturen (Wein und Apfel) entwickeln. Experimentelle Ergebnisse aus einer visuellen bzw. molekularen Erfassung des Pflanzenkrankheitsbefalls werden mit Hyperspektralkameradaten korreliert, um eine großflächige optische Erfassung von Pflanzenkrankheiten auf dem Feld und eine präzise Ansteuerung durch die nachgeschaltete Feldspritze zu ermöglichen.

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